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News Januar 2014               Bikini-Naht nach Skoliose-Korrektur

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Impressions of
VENUSnano VDS
 

Ein an Skoliose erkranktes Mädchen aus Lettland erfährt das Glück ihres Lebens: Sie wurde von 2 Skoliose-Spezialisten aus Deutschland und Lettland, operiert - mit Erfolg.

Es ist zur Presskonferenz in die Universitätsklinik nach Riga eingeladen worden. Das lettische Fernsehen und Radio interviewen Dr. med. Stefan Krebs, Chefarzt Orthopädische Klinik Markgröningen.
Renata Sinane (Name von der Redaktion geändert) aus Lettland, 14 Jahre jung, liegt indes mit einem Lächeln auf der Intensivstation des Kinderhospitals. Ein äußerst hübsches Mädchen – man merkt nicht, dass sie vor wenigen Stunden noch an ihrer weit fortgeschrittenen Skoliose – auch äußerlich sichtbar – sehr gelitten hat.

Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule infolge einer Wachstumsstörung bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel, die nicht mehr durch die Muskulatur aufgerichtet werden kann. Bei dieser Deformierung der Wirbelsäule kommt es regelhaft auch zu einer Verformung des Brustkorbes (Rippenbuckel), welche von den Patienten als sehr störend empfunden wird.
Unbehandelt kann dies zu Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule führen und zumindest bei schweren Formen sogar zu Beeinträchtigungen innerer Organe wie Herz und Lunge. Hinzu kommen die psychischen Folgen der physischen Behinderung.

Bei weit fortgeschrittenen Skoliosen ist eine Operation, bei der die Wirbelsäule stabilisiert und möglichst vollständig in ihre richtige Form zurückgebracht wird, die einzige Lösung. Hierbei wird die Skoliose korrigiert und die Wirbelsäule in ihrer neuen Form fixiert.
Dies geschieht durch Versteifung bestimmter Wirbelsäulensegmente, die eine Belastung der Wirbelsäule ermöglichen. Die Erfolgsaussichten der Operation, sind nach krankengymnastischen und physiotherapeutischen Maßnahmen als gut einzuschätzen und ermöglichen dem Patienten im Anschluss wieder ein weitgehend normales Leben.

Dies geschieht über stabile Implantate, d. h. es werden Schrauben und Stäbe in die Wirbelsäule eingebracht, die eine dauerhafte Belastung ermöglichen.
Auch bei Renata zeichnete sich seit mehr als einem Jahr ab, dass eine Operation notwendig werden würde. Ein deutlicher Rippenbuckel war zusammen mit der Skoliose relativ rasch aufgetreten. Ihre Eltern konnten allerdings eine Operation nicht finanzieren.

Da hatte Oberarzt Dr. med. Janis Ositis, Oberarzt am Kinderhospital in Riga, die rettende Idee. Er holte die Firma HumanTech mit ins Boot, die das notwendige Wirbelsäulen-Fixationssystem, VENUSnano-VDS, unentgeltlich zur Verfügung stellte.
Dieses System wurde für die Stabilisierung der Brust- und Lendenwirbelsäule, speziell für den Bereich der Pädiatrie entwickelt. Die Implantate werden hierbei mit abgewinkelten Instrumenten, von vorne (ventral), durch einen minimal-invasiven Zugang, in die Wirbelsäule eingesetzt – der Schnitt für den Zugang ist meistens nur 10 cm lang.


Dr. med. Stefan Krebs ist einer der weltweit wenigen Spezialisten, der diese Operationstechnik beherrscht. Durch die Zusammenarbeit mit HumanTech lernte er Dr. med. Janis Ositis kennen und versicherte ihm spontan die Bereitschaft, ihn bei einer derartigen Operation zu unterstützen. Eine Vergütung erhielt Krebs nicht - die Operation musste, wegen der Dienstsituation am OKM während seines Urlaubs stattfinden.

So flog Dr. Krebs Anfang Januar nach Riga und operierte gemeinsam mit Dr. Ositis die junge Patientin - mit augenscheinlichem Erfolg: Die Patientin kann nach nur einer Woche Klinikaufenthalt entlassen werden und wird physiotherapeutisch weiter versorgt. Das einzige was zurück blieb, ist ein 8 cm große Narbe, die im Sommer der Bikini verdeckt, wie Dr. Ositis versichert.

Das für die Operation notwendige Instrumentarium, die Implantate und die mit dieser Operation verbundenen Reisekosten, wurden von HumanTech übernommen.

Wir wünschen Renata weiterhin alles Gute.








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