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News April 2014               Aufatmen nach zehn Stunden

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VENUS-Deformity
 

Dr. Janis Ositis, Oberarzt Kinderklinik Riga (Lettland) und Dr. Roland Rißel, Chefarzt Wirbelsäulenzentrum Stauferklinikum, kennen sich von gemeinsamen Schwäbisch Gmünder Zeiten. Jetzt haben die beiden Spezialisten in Riga zusammen operiert.

Sie ist 35 Jahre alt und sitzt gelähmt im Rollstuhl. Aufgrund einer schweren, fortschreitenden Nervenerkrankung ist Julia Moskina (Name von der Redaktion geändert) Rückgrat stark verkrümmt. Sie leidet an einer spinalen Muskelatrophie vom Typ Werdnig-Hoffmann. Die Erkrankung gehört zur selben Gruppe neurologischer Rückenmarkerkrankungen wie die des Physikers Stephen Hawkins. Es fällt ihr immer schwerer zu atmen, ihr Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Eine Operation soll ihr helfen, wieder selbstständig sitzen und frei atmen zu können.


Julia Moskina befindet sich in der Universitätsklinik Riga in Behandlung von Dr. Janis Ositis, der bis vor zwei Jahren Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum des Stauferklinikums Schwäbisch Gmünd war.

Für die auf zehn Stunden angesetzte Operation bat Ositis seinen ehemaligen Chefarzt und Mentor, Dr. Roland Rißel, um Unterstützung.
Die beiden Ärzte sind seit ihrer gemeinsamen Zeit am Stauferklinikum eng befreundet, eine Vergütung erhielt Rißel nicht - die Operation musste wegen der Dienstsituation am Stauferklinikum während seines Urlaubs stattfinden.
Für die Operation wurde für das Deformitäten-System, VENUS-Deformity, von HumanTech eingesetzt.

Die Patientin wurde zwei Monate lang mit spezieller Krankengymnastik auf den Eingriff vorbereitet, der am 15. Mai durchgeführt wurde. Er verlief ohne Komplikationen, das gesetzte Ziel wurde erreicht.

Nach kurzer Zeit hat Dr. Rißel erfahren, dass Julija wieder in der Lage ist, aufrecht im Rollstuhl zu sitzen. Ihre Atemfunktion habe sich durch die Operation erheblich verbessert. Sie wird gelähmt bleiben, ist nun jedoch wieder in der Lage, den PC zu bedienen, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und ihren Alltag weitgehend selbstständig zu gestalten.

Das für die Operation notwendige Instrumentarium, die eingesetzten Implantate und die mit dieser Operation verbundenen Reisekosten, wurden von HumanTech übernommen.

Wir wünschen Julia weiterhin alles Gute.










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