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News August 2014               Interview mit Dr. Krebs (OKM)

 

Kleinere deutsche Anbieter behaupten sich zusehends gegenüber großen internationalen Unternehmen auf dem deutschen Markt für
Medizintechnik.
Doch was sind die Vorteile der Arbeit mit einem kleineren bzw. mittelständischen deutschen Unternehmen? Herr Dr. med. Stefan Krebs, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie der Orthopädischen Klinik Markgröningen (OKM) wurde von Markus Haller, Vertriebsleiter Süd bei der HumanTech Germany GmbH, zu diesem Thema befragt.



Frage HumanTech:

„Was hat Sie, einen führenden Wirbelsäulen-Chirurgen, überzeugt, mit einem kleinen, deutschsprachigen Anbieter zu arbeiten?“

Antwort Dr. Krebs:

„Die Frage müsste besser lauten, mit einem deutschen Anbieter, und in diesem Falle sogar mit einem schwäbischen Anbieter. Natürlich ist es ein Vorteil, wenn man sich über Produktentwicklungen in deutscher Sprache unterhalten kann; wesentliche Vorteile sind aber die kurzen Wege, der enge Kontakt und das Verständnis für biomechanische Aspekte. Bis Sie bei einer großen internationalen Firma mit Ideen, oder auch nur Veränderungen, Gehör finden, vergehen Jahre und Jahrzehnte und es passiert dann letztendlich trotzdem nichts. Wenn man dagegen nicht nur mit offenen Armen empfangen wird, sondern auch Einblicke in die Präzision der Produktion haben kann, und dies eine halbe Fahrtstunde entfernt, so schafft dies natürlich einen enormen Vertrauensvorschuss.

Im speziellen Fall war es dann so, dass eine Idee, die auch anderen Firmen schon länger angetragen wurde, innerhalb von einer Gesamtlaufzeit von eineinhalb Jahren umgesetzt werden konnte. Konkret ging es um die Entwicklung eines Systems für kleine Menschen beziehungsweise für Kinder und daraus folgend auch ein ventrales System zur Skoliosen-Korrektur. In der Grundkonzeption relativ simpel, in der Umsetzung jedoch sehr aufwändig; dies war mit einer Firma wie HumanTech problemlos möglich und wie gesagt, in einer Rekordzeit von etwas über einem Jahr umsetzbar.“

Frage HumanTech:

Warum nutzen Sie, auch für Ihre komplexen Fälle, das VENUS-System der Firma HumanTech?“

Antwort Dr. Krebs:

„Sicherlich halten viele größere Anbieter sehr gute Implantatsysteme vor; es gibt aber durchaus kleine entscheidende Unterschiede im Schraubendesign und letztendlich auch im Handling, die dann doch eine sicherere, einfachere und somit schnellere Verwendbarkeit bedeuten
können.
Erstaunlich war, dass bei HumanTech Änderungen, welche sicherlich zur Verbesserung des Instrumentariums beigetragen haben, in sehr, sehr kurzer Zeit umgesetzt werden konnten. Auch dies macht es letztendlich einfacher; es geht ja bei Operationen an der Wirbelsäule wie auch in anderen Bereichen des Muskel-Skelett-Systems um biomechanische Aspekte und wiederum auch um die Simplifizierung der angewendeten Materialien. Das heißt, es muss ebenso leicht sein, eine Instrumentierung durchzuführen, wie die Entfernung der Implantate. Ebenso leicht muss es sein eventuell erforderliche Ergänzungen oder Änderungen des Konzepts einfach und schnell umsetzen zu können.
Ingenieurkunst ist somit gefordert.
Wie gesagt bieten viele Hersteller gute Implantatsysteme an, tatsächlich ist aber eine Änderung im Sinne der Verbesserung, bei größeren
Unternehmen, nur schwer erreichbar.

Ein weiterer Aspekt ist natürlich das „Made in Germany“. Sie können Ihren Patienten getrost erzählen, woher ihre Implantate kommen. Mag sein, dass es global gesehen keinen großen Unterschied ausmacht, aber „Made in Germany“ klingt jedenfalls besser als „Made in Vietnam“. Also auch hier besteht ein Vorteil im Sinne des Vertrauensvorsprunges!
Zertifizierungsprozesse sind notwendig; letztlich aber eine Hürde, die nicht sehr hoch liegt. Gefallen hat mir bei der Firma HumanTech auch, dass hier eben etwas über den Tellerrand hinausgeschaut wird; der CE-Stempel jedenfalls genügt der Firma als Qualitäts-Siegel nicht. Es wird weit über das „Notwendige“ hinaus getestet, geprüft und die Möglichkeiten der Anwendbarkeit verfolgt“.

HumanTech:

„Vielen Dank für das Interview!“










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